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Der Kuss von Gustav Klimt

Der Maler Gustav Klimt stellte 1908 das Werk „Der Kuss“ fertig. Das Bild hat eine Größe von 180 x 180 cm und wurde mit der Technik Öl auf Leinwand gefertigt. Heute ist „Der Kuss“ in der Österreichischen Galerie Belvedere vorzufinden. Der ursprüngliche Titel lautete „Das Liebespaar“.

Hintergrund des Bildes

Beim Betrachten des Bildes fällt auf, dass die Gelbtöne besonders strahlen, sodass sie Golden wirken. Die Werke, die während dieser Zeit entstanden sind zählen zu Klimts Blüte seines Schaffens. Diese Phase ist unter anderem als seine „Goldene Periode“ bekannt. Die Bilder dieser Zeit weisen häufig die Farbe Gold auf. Insgesamt fällt das Werk „Der Kuss“ in die Epoche des Jugendstils. Mehr Bilder aus dieser Epoche finden Sie hier.

Beschreibung des Werks

Etwa in der Mitte des Bildes ist ein Liebespaar ineinander verschlungen dargestellt. Die beiden sind auf einer Blumenwiese platziert. Diese Wiese läuft am linken Bildrand aus und fällt in der Mitte nach unten ab. Die Liebenden sind mit einer Art die Decke umhüllt. Diese schützt die Beiden und ist mit Gold und mit verschiedenfarbigen Ornamenten versetzt. Das Paar ist allerdings mit unterschiedlichen Formen besetzt. Die weibliche Figur wird von vielen bunten kreisrunden Ornamenten verhüllt.

Die männliche Figur hingegen ist nur von schwarzen und hellen viereckigen Formen bedeckt. Dadurch bilden die Beiden einen Gegensatz zueinander, obwohl sie miteinander eine Einheit darstellen. Die männliche Figur umschließt mit den Händen das Gesicht der Dame zärtlich und drückt die Lippen auf die Wange der weiblichen Figur. Das Bild zeichnet sich durch die vielen goldenen Elemente aus, denn die Farbe ist in jedem Bildelement wiederzufinden.